Unser Kopfzentrum spiegelt und regelt unser Bedürfnis nach Sicherheit und Orientierung. Die Dinge zu überblicken, sich sicher fühlen zu können, sich auskennen sind wichtig. Klarheit und
Verlässlichkeit sind unabdingbar.
"Bin ich hier sicher?"
wird zur wichtigsten Frage.
Diesem Zentrum ist die Basisemotion Angst zugeordnet.
Angst entsteht im Kopf bei Orientierungslosigkeit, wenn wir keine ausreichende Unterstützung erfahren; sie nimmt mögliche Gefahren vorweg.
Existentielle Grundprobleme im Bereich des Kopfs entstehen aus einer
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Mangelerfahrung Ich habe nicht genügend Resourcen, um Sicherheit
herzustellen.
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Negativen Bewertung Die Themen des Kopfzentrums werden negativ erlebt.
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Beidem s.o.
Wenn ein existentielles Grundproblem im Bereich des Kopfs erfolgt, richtet sich mein Fokus auf diesen Not - Bereich, aktiviert die dort zugehörige Energie und "verformt" sie auf
drei mögliche Arten:
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Überentwickeln (bei Mangelerfahrung): in einseitig übertriebener Art und Weise werden die Energie des Kopfes, d.h. alle Wahrnehmungs- und
Denkfunktionen zur Orientierung und Sicherheitsgewährleistung aktiviert.
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Umfunktionieren (bei einer negativen Bewertung): Die Energie wird in ihrer Richtung umgekehrt und gegen die eigene Person gerichtet.
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Blockieren (bei Beidem): Ich schalte die Energie des Bauchs ab.
Der Mensch entwickelt eine der drei Notlösungs- Strategien, verformt seine Angst und entwickelt folgende Leidenschaften:
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Geiz: Ich brauche euch nicht, ich brauche niemanden. Aber ihr
braucht mich!
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Genusssucht: Ich muss ständig auf der Hut sein und mit dem Schlimmsten rechnen.
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Angst: Ich bin überhaupt nicht verletzt, ich bin
o.k., alles ist in bester Ordnung
Diese Strategien, die eigentlich nur für diese eine Notsituation im Kopfbereich gewählt wurden, werden aber nach und nach zu einer Grundannahme generalisiert "wie die Welt für mich ist".
Der Kopf wird zu meinem Zentrum und alle Situationen des menschlichen Lebens werden aus dem Blickwinkel des Bauchs betrachtet und bewertet. Der Mensch verlässt die Ganzheit, legt
sich auf einen Bereich seines Wesens fest, wird somit zu einer aus der "Not" geborenen Persönlichkeit, dessen Notstrategie er positiv bewertet:
- Der (nicht bewusste) Geiz wird mit dem Selbstbild, der Maske "Ich
weiß Bescheid"(Verhaltensmuster FÜNF) ins Positive gewendet und gerechtfertigt.
- Die (nicht bewusste) Genusssucht wird mit dem Selbstbild, der Maske "Ich bin
glücklich" (Verhaltensmuster SIEBEN) ins Positive gewendet und gerechtfertigt.
- Die (nicht bewusste) ANGST wird mit dem Selbstbild, der Maske "Ich bin
loyal" (Verhaltensmuster SECHS) ins Positive gewendet und gerechtfertigt.
Wenn Du folgenden Aussagen zustimmen kannst, diese "Stimmen" im Alltag in Dir hörst, könnte es sein, dass dieses Muster Deine Persönlichkeit bestimmt:
- Ich blicke durch.
- Ich lerne durch Beobachtung oder das Lesen nicht durch die Tat.
- Ich liebe das Wissen.
- Ich betrachte die Dinge nüchtern und objektiv; Konformität stört mich.
- Ich ziehe mich gerne mit meinen Interessen zurück und bin allein.
- Ich liebe Theorien, die die Welt erklären.
- Titel wie "Doktor" oder "Professor" wecken mein Interesse.
- Ich bin empfindlich gegenüber Kritik und Beurteilung.
- "Ich denke, also bin ich."
- Emotionen sind mir nicht geheuer, sie legen einen fest, ich kann sie schlecht verbalisieren und vermeide sie.
- Ich empfinde stärker, wenn ich allein bin.
- Ich denke, ich bin oft nicht großzügig genug.
- Aufdringliche, laute Menschen finde ich furchtbar.
- Ich habe gerne mit Menschen zu tun, die sich in meinem Gebiet auskennen.
- Manchmal bin ich negativ, sarkastisch und misstrauisch.
- In Gesellschaft bin ich meist schüchtern und fühle mich unbehaglich.
- Bei gesellschaftlichen Anlässen würde ich am liebsten fernbleiben. Wenn ich da bin wünsche ich oft, ich könnte unbemerkt verschwinden.
- Ich werde müde, wenn ich lange mit Menschen zusammen bin.
Wenn Du folgenden Aussagen zustimmen kannst, diese "Stimmen" im Alltag in Dir hörst, könnte es sein, dass dieses Muster Deine Persönlichkeit bestimmt:
- Ich bin glücklich.
- Ich liebe das Leben.
- Ich mag mich und tue mir Gutes; ich mag Menschen und gewöhnlich sie mich auch.
- Wenn ich sage, was ich denke, gerate ich gewöhnlich Schwierigkeiten.
- Ich möchte am Liebsten keine Verpflichtungen und möchte niemandem etwas schuldig sein.
- Ich liebe den Humor; Schlagfertigkeit gefällt mir.
- Ich kann mich für eine Sache begeistern.
- Ich kann fleißig und energisch sein.
- Dinge, die mir überlassen bleiben, werden nicht langweilig.
- Ich bin sehr aktiv und unternehme viel; ich pendle zwischen verschieden Aufgaben hin und her, bleibe gerne in Bewegung.
- Ich möchte das Leben mit allen Sinnen genießen.
- Ich plane gerne.
- Ich bekomme in der Regel was ich will.
- Ich trage eine "rosarote Brille" .
- Gewöhnlich habe ich keine Hemmungen.
- Ich bin optimistisch.
- Lebenslustige Freunde mit ähnlichen Vorlieben habe ich besonders gern.
- In einer Gruppe fühle ich mich wohl; manchmal fühle ich mich unterlegen, manchmal überlegen.
- Ich bin wenig nachtragend und verkrafte Verluste schneller als andere.
- Ich bin Idealist und möchte meinen Beitrag in der Welt leisten.
- Ich kann große Opfer bringen, um anderen zu helfen.
- Ich schwanke zwischen Verpflichtung und dem Wunsch nach Unabhängigkeit und Freiheit.
Wenn Du folgenden Aussagen zustimmen kannst, diese "Stimmen" im Alltag in Dir hörst, könnte es sein, dass dieses Muster Deine Persönlichkeit bestimmt:
- Ich tue meine Pflicht.
- Ich mag Angeber nicht.
- Sauberkeit und Ordnung geben mir das Gefühl, mein Leben besser im Griff zu haben.
- Ich liebe die Sicherheit durch klare Regeln; ich halte mich streng an sie oder breche sie häufig.
- Ich weiß gerne woran ich bin.
- Ich mag Vorhersehbarkeit.
- Ich bin vorsichtig und überprüfe die Details.
- Ich fühle mich in einer Gruppe sehr wohl.
- Ich schätze die Stärke einer Gemeinschaft.
- Ich denke mir meinen Teil.
- Ich kann mich der Mehrheit anschließen .
- Ich habe oft Zweifel.
- Ich halte beständig Ausschau nach Gefahren.
- Was kann wohl schief gehen?
- Ich nehme die Dinge zu ernst.
- Kritik werte ich als Angriff auf meine Person.
- Ich grüble oft darüber nach, was mein Partner denkt.
- Ich kann hart arbeiten, aber oft sabotiere ich selbst meinen Erfolg.